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Strom und Wärme aus Sonne und Wind – Dank moderner Technik

Massivhaus Lichthaus 112Massivhaus Lichthaus 112

Moderne Heiztechnik ist nicht nur ihr ganz persönlicher Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Sie steigert auch den Wohnkomfort und schont dabei den Geldbeutel. Warum sich innovative Anlagen im eigenen Haus lohnen und welche Vorteile sie bieten.

 

„Rund 70 Prozent des Energieverbrauchs in deutschen Haushalten entfallen auf das Segment Heizen“, sagt Sebastian Reif, Town & Country Haus. Dieser Anteil ist enorm groß: so verbraucht ein Haushalt für Kochen und Bügeln rund 5 Prozent, für Haushaltsgeräte inklusive Telefon und Computer unter drei Prozent der Energie. Immer mehr Menschen achten beim Kauf von Elektrogeräten auf die Energieeffizienz. Auch bei der Wahl der Heizungsanlage sollten neue Geräte bevorzugt werden, die den Energieverbrauch beim heizen reduzieren.

 

Es gibt zum Beispiel moderne Heizkessel, die mit Niederigtemperatur- oder Brennwerttechnik arbeiten. Bei den Niedrigtemperatur-Kesseln wird das Wasser im Heizkreislauf genauso stark aufgewärmt, wie es entsprechend der Außentemperatur erforderlich ist. Meistens reicht eine Temperatur im Kessel von 40 bis 75 Grad aus, damit es im Haus schön warm ist. Ältere heizen dagegen permanent auf rund 90 Grad, um dieselbe Temperatur wie ein moderner Kessel zu erreichen.

 

Noch effizienter wird von Experten die Brennwerttechnik bewertet. Bei dieser wird zusammen mit Flüssiggas auch die Abgaswärme genutzt. Energie, die sonst einfach durch den Schornstein gepustet werden würde, sorgt hier für ein kuschlig warmes Haus. „Mit moderner Brennwerttechnik lassen sich im Schnitt ca. 30 bis 40 Prozent einparen – was die Umwelt und den Geldbeutel enorm schont,“ erklärt Sebastian Reif.

 

Ein weiteres Beispiel ist das Heizen mit Solartechnik. Mit sogenannten Solarthermieanlagen kann aus Sonnenenergie Wärme gewonnen werden. Mit dieser kann der Warmwasserbedarf im Haus gedeckt werden. Mit einer zusätzlichen Anlage kann die Sonne auch zum Heizen genutzt werden. Mit Sonnenenergie vom Dach lassen sich bis zu 65 Prozent des Warmwasserbedarfs abdecken. Die idealste Kombination ist eine moderne Brennwertkesseltechnik mit Solartechnik.

Ein warmes Haus – Die Dämmung und die Baustoffe entscheiden

Mit einem richtig gedämmten Haus können Sie enorm viel Energie sparen. Bei der Auswahl der Materialien sollten einige Punkte beachtet werden.

 

Erst kürzlich wurde eine weitere Verschärfung der Energieeinsparverordnung (EnEV) ab 2014 beschlossen. In der EnEV wird auch eine gute Dämmung des Hauses gefordert. Es gibt verschiedenste Materialien mit unterschiedlichen Effekten und Eigenschaften.


Für die Außendämmung ist bespielsweise Porenbeton ein innovativer Baustoff. Anders als ... weiterlesen

Sichergehen, dass keine Wärme verloren geht – Mit dem Blower-Door-Test

Kuschelig warm wohnen und trotzdem Energiesparen: Das geht, wenn das Haus oder die Wohnung optimal isoliert sind. Mit einem Blower-Door-Test kann man Schwachstellen am Haus aufspüren.

Es ist der Albtraum für jeden Hausbesitzer: Schimmel im Traumhaus! Bei Energiespar- und Passivhäusern oder bei sanierten Altbauten kann dies schnell passieren, wenn das Gebäude nicht richtig abgedichtet ist. Manchmal bleibt in der Bauphase ungewollt eine Ritze oder Fuge offen. Feuchtwarme Raumluft kann so in die Dämmung oder Baukonstruktion gelangen, die Folge: Schimmel. Hinzukommt noch, dass durch die offenen Stellen permanent wertvolle Energie verloren geht.  weiterlesen